Oektem und Partner - Zahnärzte in Konstanz, Bodensee
Orangensaft: Stürzen, nicht trinken (07/2009)
Aus zahnärztlicher Sicht ist Orangensaft trotz seiner gesunden Pflanzenstoffe und Vitamine eher ungesund. Dass die Säure dem Zahnschmelz nicht gut tut, ist nicht neu. Doch bisher ging die Medizin davon aus, dass Speichel die Erosion am Zahn stoppen kann. Dass das nicht so ist, berichten jetzt amerikanische Mediziner.Die Zahlen, die sie auf den Tisch bringen, überdecken mit ihrer verheerenden Bedeutung alles, was bisher Gesundes im Saft gefunden wurde. Demnach greifen die Säuren im Saft den Schmelz viel stärker an als die umstrittenen Peroxide, die als Bleichmittel in einigen aufhellenden Zahncremes enthalten sind. Zahnschmelz ist das Härteste, was der menschliche Körper hervorbringen kann. Die Forscher strapazierten einige Schmelzsplitter im Labor: Die einen tauchten sie in ein Bad mit einer sechsprozentigen Wasserstoffperoxidlösung – die anderen in Orangensaft. Nach 20 Minuten Einwirkzeit legten die Forscher ihre Bruchstücke in Speichel, anschließend wieder in Saft und Säure, die Prozedur wiederholten sie mehrmals. Anschließend kontrollierten die Mediziner die Härte des Schmelzes und sahen sich die Bescherung auf dem Zahn unterm Mikroskop an.

Das Ergebnis war: Der Orangensaft hatte die Härte des Zahnschmelzes um 84 Prozent aufgeweicht und außerdem die Oberflächen stark aufgeraut. Die in Peroxid getauchten Schmelzproben dagegen waren nicht stärker angegriffen als die Kontrollsplitter, die in einer milden Kochsalzlösung gelegen hatten.

Was hilft? Gegen den Säureangriff haben die Zahnärzte im “Journal of Dentistry” für Safttrinker einige Tipps verfasst: Erstens sollte der Saft hinuntergestürzt werden, damit er nicht länger als nötig die Zähne umspült. Außerdem sollten Safttrinker zweimal täglich ihre Zähne mit einer fluorhaltigen Paste putzen, aber auf keinen Fall gleich nach dem Trunk, sondern mit genügend Sicherheitsabstand – am besten aber vor dem Trinken. “Wir wissen nicht, wie sich die Erosion verhindern lässt”, schreibt Yan-Fang Ren vom Eastman Institute for Oral Health in Rochester in seiner Zusammenfassung. Aber wer täglich Saft trinken wolle, solle die Säureattacken möglichst nicht über den Tag verteilen – und regelmäßig die Zähne putzen.

Rheuma-Risiko bei Parodontitis (08/2009)
Entzündungen des Zahnfleischs können stark zu Rheuma betragen.Eine Parodontitis-Behandlung verringerte in einer Studie die Beschwerden von Menschen mit rheumatischer Arthritis deutschl. Sie linderte sowohl die Schmerzen, als auch …
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Orangensaft: Stürzen, nicht trinken (07/2009)
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Schutz vor Karies bei Kindern (02/2009)
Mütter können schon vor der Geburt etwas dafür tun, dass ihr Kind später keine Karies bekommt.

Schwangere sollten eigene kariöse Zähne behandeln lassen, um Karieskeime in ihrem Mund zu verringern, rät Norbert Krämer vom …
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Parodontitis und Herzinfarkt: Zusammenhang genetisch belegbar (02/2009)
Ein Zusammenhang zwischen aggressiver Parodontitis und Herzinfarkt ist in der Vergangenheit bereits beobachtet worden. Wissenschaftler der Universitäten Kiel, Dresden, Amsterdam und Bonn konnten nun auch dieselben …
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Rauchverbot reduziert drastisch Herzinfarkte (01/2009)
Ein generelles Rauchverbot an Arbeitsplätzen und öffentlichen Orten reduziert drastisch die Herzinfarktrate. In einer neuen Studie ging in den ersten 18 Monaten die Rate der Klinikeinlieferungen wegen Herzinfarktes um 27 Prozent …
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Gravierende Mängel bei Zahnersatzbehandlung im Ausland (01/2009)
eine aktuelle Studie des Medizinischen Dienstes der Krankenkassen (MDK) Rheinland-Pfalz zeigt: Zahnersatz, der 2006/2007 im (Nicht-EU-)Ausland eingegliedert wurde, entsprach häufig nicht den Richtlinien.

Demnach wies jede 3. …
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Schon Kinderzähne leiden unter Knirschen (01/2009)
Schon mit etwa zehn Monaten beginnt ungefähr die Hälfte aller Babys, mit den Zähnen zu knirschen. Dies ist ganz natürlich, denn die nach und nach einwachsenden Milchzähne müssen sich aufeinander „einschleifen“. Erst mit …
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Weiche Knochen dank Softdrinks (12/2008)
Jugendliche, die ihren Durst häufig mit Softdrinks löschen, haben im Schnitt weniger mineralhaltige und damit weniger stabile Knochen. Das zeigte eine Studie des Forschungsinstituts für Kinderernährung (FKE), das der Universität …
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Verlust der Milchzähne verursacht Kariesgefahr (09/2006)
Freiburg (dpa) - Kinder im Alter zwischen sechs und zwölf Jahren sind nach Erkenntnissen von Medizinern besonders stark von Karies bedroht. Das bestätigte der Gießener Zahnmedizin-Professor Joachim Klimek bei einem Fachkongress …
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